Anna Moriah Wilson | True Crime

Eine Frau fährt auf einem Mountainbike entlang des Waldrandes über eine Wiese. Darüber steht "Moriah Wilson". | © Claus R. Kullak | Coen van de Broek / Unsplash | ark-resiudicialis.de

Nachdem sie zur Person of Interest im Mordfall Moriah Wilson wurde, zeigte die Verdächtige Kaitlin Armstrong massiv schuldbewusstes Verhalten.

MordopferAnna Moriah „Mo“ Wilson
MordmethodePistole
TatmerkmaleEifersucht, vorgetäuschter Diebstahl, Überwachungskamera, schuldbewusstes Verhalten, Flucht, Beihilfe, plastische Chirurgie
OrtAustin, Texas, USA
Zeit11.05.2022
Täter:inKaitlin Armstrong
Urteilnoch keines

Tathergang und Aufklärung im Fall Moriah Wilson

Drei Profisportler sind in diesen Fall verwickelt. Moriah „Mo“ Wilson wurde am 11.05. von ihrer Gastgeberin mit einer Schussverletzung in der Wohnung aufgefunden – und starb noch am Tatort. Die Profiradfahrerin war wegen eines Gravelbike-Rennens nach Austin, Texas, gekommen und hatte dort Unterschlupf gefunden. Ihr Profirad war verschwunden.

Kurz vor der Tat hatte sie sich mit Colin Strickland getroffen. Dieser ist mit Kaitlin Armstrong liiert. Beide sind ebenfalls Radprofis. In einer zurückliegenden Beziehungspause hatte es zwischen Colin Strickland und Moriah Wilson eine romantische Episode gegeben. Die Familie der Ermordeten ließ verlautbaren, dass dieses Kapitel jedoch abgeschlossen gewesen sei.

Nicht jedoch für Kaitlin Armstrong. Das Überwachungsvideo eines Nachbarhauses zeigte deren SUV am Tatort – nur kurze Zeit, nachdem Colin Strickland gegangen war. Das entwendete Fahrrad wurde in nur geringer Entfernung in einer Hecke gefunden, so als habe jemand einen misslungenen Diebstahl vorzutäuschen versucht.

Im Polizeiverhör wurde die mutmaßliche Täterin Kaitling Armstrong deshalb stark unter Druck gesetzt. Dem Vernehmen nach soll sie auf die Aussage eines Ermittlers, es sehe nicht gut für sie aus, genickt haben. Da sie noch nicht verhaftet worden war, bat sie um eine Vertagung der Befragung und nutzte diese zur Flucht erst über Houston, Texas, nach New York, New York, dann nach Costa Rica.

Erst nach sechs Wochen konnte sie dort ausfindig gemacht werden, weil sie den Flug nach Costa Rica wohl im Namen und mit dem Pass von ihrer Schwester angetreten hatte. Sie lebte unter falschem Namen in einem Backpacker-Hostel. In der Zwischenzeit hatte sie sich dort eine andere Frisur sowie Haarfarbe zugelegt und sich einem gesichtschirurgischen Eingriff unterzogen, um ihr Aussehen zu verändern.

Wenn man von schuldbewusstem Verhalten spricht.

Forensik im Fall Moriah Wilson

  • schuldbewusstes Verhalten
  • Überwachungskamera
  • Schusswaffe identifiziert

True-Crime-Quellen

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